Projektübersicht

Jedes Kind soll die Chance auf eine gute Schulausbildung haben. Die coronabedingten Schulschließungen und der damit verbundene Heimunterricht treffen aber v.a. Kinder aus bedürftigen Familien, die es vorher schon nicht leicht hatten. Wir sind der Meinung, das darf nicht sein. Keinem Kind sollen durch die Krise Nachteile entstehen. Daher haben wir dieses Gemeinschaftsprojekt aufgesetzt und sammeln 60.000 Euro für bedürftige Grundschulkinder. Helfen Sie mit, jeder Euro zählt!

Kategorie: Bildung
Stichworte: Zuhause nicht abgehängt, Home Schooling, Corona, Hilfe für bedürftige Grundschulkinder
Finanzierungs­zeitraum: 20.05.2020 09:57 Uhr - 31.07.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Juli 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Corona-Krise hat zu flächendeckenden Schulschließungen geführt und auch für längere Zeit wird der Schulbetrieb nur eingeschränkt laufen. Das heißt weiterhin Heimunterricht für Kinder und Jugendliche. Gut geht es noch denen, die daheim die Aufgaben ausdrucken können, Lernvideos anschauen oder von der Lehrkraft per Videochat Hilfe erhalten.

Doch bei vielen Familien fehlt es hier. Die Kinderbrücke Allgäu als Projektinitiator sowie die Bildungsregionen Ostallgäu und Kaufbeuren und die VR Bank Augsburg-Ostallgäu haben deshalb die Aktion „Zuhause nicht abgehängt. Hilfe für Grundschulkinder“ ins Leben gerufen.

Ziel ist es, 60.000 Euro für Grundschulkinder einzusammeln. Warum wird eine so große Summe benötigt? Teilweise fehlt es in manchen Familien schon an Druckerpatronen, um Arbeitsblätter ausdrucken zu können.

Von den gesammelten Spenden können für bedürftige Schülerinnen und Schüler dringend benötigte Dinge schnell und unkompliziert angeschafft werden.

Denn jedes Kind soll die Chance auf eine gute Schulausbildung haben, keinem Kind sollen durch die Krise Nachteile entstehen.

Für viele von uns sind fünf Euro keine große Sache, eine gute Schulausbildung aber ist elementar für eine spätere gute Ausbildung und das kommt dann wieder der Gesellschaft zu Gute.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Alle der über 6.000 Grundschulkinder im Ostallgäu und Kaufbeuren sollen die nötigsten Mittel für den Heimunterricht haben, wie z.B.

  • Einen Laptop oder ein Tablet in der Familie, damit die Eltern E-Mails der Lehrer bekommen und das Kind auch mal Lernvideos anschauen kann.
  • Drucker, Patronen und Papier für Ausdrucke etc.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Um Hilfe bitten ist oftmals schwer, aber niemand soll sich schämen!

Die Corona-Krise und ihre Einschränkungen werden uns noch länger begleiten. Die Pandemie wirkt sich auf uns alle aus. Besonders diejenigen trifft es hart, die es schon vorher nicht leicht hatten.

Wir wollen, dass kein Kind abgehängt wird. Die Bildungschancen für Kinder aus bedürftigen Familien dürfen durch die Corona-Krise und den Heimunterricht nicht noch mehr leiden.

Es braucht jetzt schnelle, unkomplizierte Hilfe. Wir können nicht auf staatliche Fördermittel warten.

Deshalb vertrauen wir auf die BürgerInnen in unserer schönen Region, dass sie dieses wichtige Projekt unterstützen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Alle öffentlichen Grundschulen im Ostallgäu und in Kaufbeuren erhalten einen Teil der Gesamtspendensumme. Der Anteil berechnet sich nach der Anzahl der Kinder an der Schule. Miteingerechnet wird auch ein Sozial-Raum-Index. Dort, wo es mehr Bedürftige gibt, gibt es auch mehr Geld.

Das Geld geht an die Fördervereine oder Träger der Jugendsozialarbeit an den jeweiligen Schulen. Diese besorgen in Abstimmung mit den Lehrkräften die notwendigen Dinge für den Heimschulunterricht bei bedürftigen Grundschulkindern.

Das gespendete Geld wird zu 100% für Anschaffungen für bedürftige Grundschulkinder verwendet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Bildungsregionen Ostallgäu und Kaufbeuren, der Kinderbrücke Allgäu und der VR Bank Augsburg-Ostallgäu unter der Schirmherrschaft von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Die Kinderbrücke Allgäu hat sich bereit erklärt als Projektinitiator zu fungieren und die Verteilung der Spendengelder an die Schulen zu übernehmen.

Die Kinderbrücke Allgäu und die VR Bank Augsburg-Ostallgäu haben jeweils 10.000 EUR Startkapital in das Projekt eingezahlt.